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Workshops: Junge Erwachsene in prekären Lebenssituationen – Wege zur Selbstständigkeit


Workshop A     Von der Fürsorge zur Selbstständigkeit: Betreuung und Begleitung junger Erwachsener im Sozialhilfesystem (BBJE) 
(D mit Übersetzung vormittags)

Vusala Mehdiyeva, Sozialpädagogin und Perica Jelisavac, Programmleiterin Begleitetes Wohnen – Betreuung und Begleitung junger Erwachsener im Sozialhilfesystem (BBJE), Zürich

Das Angebot BBJE unterstützt junge Erwachsene nach dem Übergang aus MNA-Strukturen in die Sozialhilfe. Mit stufengerechter Betreuung und Begleitung, partizipativen Zielvereinbarungen und einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit fördert BBJE Stabilität, Selbstständigkeit und eine schrittweise Ablösung von der Sozialhilfe.

Format: Präsentation
 
Workshop BOhne Grundkompetenzen keine Autonomie. Die Bedeutung der Lese-, Schreib-, Rechen- und digitalen Kompetenzen für die Zukunftsperspektiven junger Erwachsener 
(D mit Übersetzung vormittags)

Sylvie Müller, Sensibilisierungsfachperson, zertifizierte Trainerin und Systemische Coach – Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben

In diesem Workshop erfahren Sie Hintergründe zu den Lücken in den Grundkompetenzen bei jungen Erwachsenen und erkennen sie als Warnsignale für deren Verselbständigung. Sie setzen sich mit Strategien sowie nutzenorientierter Kommunikation auseinander und haben Einblick in das Beratungs- und Abklärungstool «TRIAGO».

Format: interaktiv
 
Workshop CDas Arbeitsbündnis als Basis gelingender Unterstützung junger Erwachsener in prekären und marginalisierten Lebenslagen 
(D mit Übersetzung nachmittags)

Sibille Hartmann, Sozialarbeiterin MSc und Manuela Vogelsang, Sozialarbeiterin BSc – Soziale Begleitung junge Erwachsene (SOBJE), Abteilung Jugend – Stadt Schaffhausen

Der Aufbau eines tragfähigen Arbeitsbündnisses mit jungen Adressat:innen gestaltet sich entlang organisationaler Rahmenbedingungen unterschiedlich. Mit Verweis auf das Prinzip der Niederschwelligkeit werden praxisbasierte Thesen und Erkenntnisse sowie Haltungen diskutiert und danach gefragt, inwiefern Handlungsspielräume für den professionellen Beziehungsaufbau genutzt und erweitert werden können.

Format: Präsentation
 
Workshop DAn der Hand nehmen – Junge Erwachsene in die Selbständigkeit begleiten 
(D mit Übersetzung nachmittags)

Anna Bouwmeester, Co-Geschäftsleiterin von Qualifutura

Junge Erwachsene sind häufig mit den Themen, die sie bearbeiten sollten, überfordert. Gleichzeitig wird erwartet, dass sie selbständig ihr Leben bewältigen. Durch das «an der Hand nehmen» können Hürden und Ängste abgebaut werden und Chancen einer Zusammenarbeit entstehen. Im Workshop wird diskutiert, wie sich das «an der Hand nehmen» für den Weg in eine selbständige Lebensführung bewähren kann.

Format: interaktiv
 
Workshop EMit Spielen neue Wege erschliessen 
(F mit Übersetzung vormittags und nachmittags)

Catherine Martinet und Delphine Boex, Sozialarbeiterinnen – Transition vers la formation, Hospice général, Genf

Eine vielfältige und personalisierte Toolbox ermöglicht eine alternative Form der Begleitung von Schulabbrecher:innen. Vorgestellt werden die Methoden des Teams «Transition vers la Formation» (Übergang zur Ausbildung), um Vertrauen aufzubauen, jungen Menschen zu helfen, ihre eigenen Ressourcen zu entdecken, sie zu ermutigen, bestimmte Problematiken anzugehen und jenseits der Sprache zu kommunizieren. Wir zeigen auf, wie wir Schulabbrecher:innen auf neue Weise unterstützen können – insbesondere mithilfe eines breiten Instrumentariums, das eine individuell anpassbare Begleitung jeder einzelnen Person ermöglicht.

Format: interaktiv
 
Workshop FEinblicke eines allgemeinen sozialrechtlichen Dienstes in die Bedürfnisse junger Erwachsener 
(F mit Übersetzung vormittags und nachmittags)

Alev Ucar, Sozialarbeiterin – Jet Service des CSP Waadt

Der Jet Service, ein Sozialdienst für Jugendliche und Auszubildende des CSP Vaud, begegnet täglich jungen Erwachsenen, die mit finanziellen, administrativen und ausbildungsbezogenen Schwierigkeiten konfrontiert sind. Dieser Workshop beleuchtet und thematisiert ihre Bedürfnisse, bestehende Koordinationsprobleme und strukturelle Hürden innerhalb der sozialen Einrichtungen – einschliesslich der Sozialhilfe – und präsentiert Verbesserungsansätze.

Format: interaktiv