SKOS-Richtlinien 2021
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7. Finanzierung und Abgabe von Masken

Der Bundesrat hat ab 6. Juli eine Maskenpflicht für den öffentlichen Verkehr erlassen. Ferner haben eine Reihe von Kantonen eine Maskenpflicht für Geschäfte und Einkaufszentren eingeführt. Die Masken sollten in der Regel nicht aus dem GBL bezahlt werden. Vielmehr sind sie als eine grundversorgende SIL, die während der Corona-Krise von praktisch allen Personen (Kinder ab 12 Jahren) benötigt werden, zu behandeln. Alternativ kann eine einmalige SIL-Pauschale in der Höhe der Kosten für vier geprüfte Stoffmasken pro Person ausgerichtet werden. Die Qualität der Stoffmasken richtet sich nach den Empfehlungen der COVID-Taskforce. Eine kostenlose Abgabe von geeigneten Masken ist ebenfalls eine für die Sozialdienste aufwandreduzierende Möglichkeit.

Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt zudem für bestimmte Situationen anderes Schutz-material, z.B. für Arbeitsplätze, bei denen die Distanzregeln nicht eingehalten werden können. Wenn möglich sollen die nötigen Schutzmaterialien für den Arbeitsplatz durch die Anbieter von Integrationsprogrammen oder die Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden. Wenn die Schutzmaterialien von der sozialhilfebeziehenden Person selber beschafft werden müssen, sollen die Kosten dafür als situationsbedingten Leistungen (SIL) übernommen werden.

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