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Stabile Sozialhilfequote trotz Corona - aber weniger Ablösungen

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Sozialhilfe sind bisher gering, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte; Im Jahr 2020 erhielten in der Schweiz 272 100 Personen mindestens einmal eine finanzielle Leistung der wirtschaftlichen Sozialhilfe. Das sind 633 Personen mehr als im Vorjahr. Dies entspricht einer Zunahme von 0,2 %.Die Sozialhilfequote (Anteil aller sozialhilfebeziehenden Personen an der ständigen Wohnbevölkerung) blieb unverändert bei 3,2 %. In 7 Kantonen stieg die Sozialhilfequote im Vergleich zum Vorjahr an, in 7 Kantonen bliebe sie unverändert und in 12 Kantonen verzeichnete sie einen Rückgang. Dies entspricht im Wesentlichen dem  Monitoring der SKOS, das seit 2020 monatlich erhoben wird.

Die Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen laut der Medienmitteilung jedoch auch, dass die Zahl der Abgänge aus der wirtschaftlichen Sozialhilfe 2020 zurückging.Insgesamt konnten in der Schweiz im Jahr 2020 rund 48 600 Haushalte von der Sozialhilfe abgelöst werden, das sind rund 4,5 % weniger als im Vorjahr. Der Anteil der abgelösten Haushalte an allen unterstützten Haushalten ging von 29,7 % auf 28,3 % im Jahr 2020 zurück. Dies ist der tiefste Wert seit 2013.

Bericht

 

 

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Donnerstag, 22. September 2022, Stadttheater Olten

Die Menschheit von der Tyrannei der Armut und der Not zu befreien, unseren Planeten zu heilen und zu schützen. Dies ist das Ziel der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Wo steht die Schweiz bei der Umsetzung der Sozialen Sustainable Goals? Was bedeuten sie konkret für die Sozialhilfe? Kann Nachhaltigkeit im Beratungsalltag und in der Methodik berücksichtigt werden? Wie kann sich die Hilfe zur Selbsthilfe nachhaltig entfalten? Fragen zur Reduktion sich fortsetzender Prekarität, zur Chancengleichheit in der Bildungslaufbahn und nachhaltiger sozialer und beruflicher Integration werden am Forum 2022 diskutiert.



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