Sozialhilfe während Corona-Krise
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Herausforderungen der Corona-Krise für das soziale System – eine Analyse der SKOS

Die Corona-Krise bedeutet weltweit und für die Schweiz den grössten wirtschaftlichen Einschnitt seit dem 2. Weltkrieg. Ihre wirtschaftlichen Auswirkungen gehen weit über jene der Finanzkrise 2008/2009 hinaus.

Die Auswirkungen der Coronakrise stellen eine grosse Herausforderung auch für das System der sozialen Sicherheit in der Schweiz dar. Das solide soziale Sicherungssystem in der Schweiz bewahrt weite Teile der Bevölkerung vor einem schnellen sozialen Abstieg und akuter Armut, so wie sie beispielsweise in angelsächsischen Staaten zu beo­bachten sind.

Die SKOS hat den Verlauf der Krise in den ersten zwei Monaten aus Sicht der Sozialhilfe analysiert und die kurz- und mittelfristigen Herausforderungen identifiziert sowie drei Szenarien für den zu erwartenden Anstieg der Fallzahlen und der Kosten der Sozialhilfe für den Zeitraum 2020-2022 hochgerechnet.

Die SKOS wird sich in den kommenden Monaten zusammen mit Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden sowie privaten Hilfswerken dafür einsetzen, dass die soziale Sicherung auch im weiteren Verlauf der Krise funktioniert und an nachhaltigen Lösungen arbeiten.

Analysepapier

Um die Entwicklung der Sozialhilfe in den nächsten Monaten möglichst zeitnah erfassen zu können, startet die SKOS ein landesweites Monitoring. Damit können die Veränderungen bei der Anzahl der unterstützten Person ab Juni 2020 monatlich dokumentiert werden.

Monitoring Fallzahlen

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