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Studie über Nichtbezug von bedarfsabhängigen Sozialleistungen im Kanton Basel-Stadt

Bedarfsabhängige Sozialleistungen sind für Haushalte, deren finanzielle Situation unterhalb einer festgelegten Bedarfsschwelle liegt. Die Berner Fachhochschule (BFH) untersuchte im Auftrag des Amtes für Sozialbeiträge des Kantons Basel-Stadt die Situation im Kanton mit Blick auf die drei bedarfsabhängigen Leistungen individuelle Prämienverbilligungen (IPV), Familienmietzinsbeiträge (FAMI) und Ergänzungsleistungen (EL) für AHV-Rentnerinnen und Rentner, die in Privathaushalten wohnen. Bei allen drei Leistungen konnten Personen ausgemacht werden, deren finanzielle Verhältnisse sie zwar zu einem Leistungsbezug berechtigen, der aber nicht in Anspruch genommen wird. Bei der IPV wurde eine Nichtbezugsquote von 19 Prozent, bei der FAMI von 23 Prozent und bei der EL zur AHV von sogar 29 Prozent festgestellt. Knapp ein Viertel aller Berechtigten bezieht die zustehenden Sozialleistungen also nicht. 

Weitere Informationen finden Sie im BFH-Blog zur Sozialen Sicherzeit.

Schlussbericht der Studie «Nichtbezug von bedarfsabhähgigen Sozialleistungen im Kanton Basel-Stadt - Ausmass und Beweggründe»

SKOS-Forum/Städteinitiative-Tagung

Dauerhafte Stabilisierung von Klienten durch Soziale Arbeit – Die «Agenda 2030» und ihre Bedeutung für die Sozialhilfe

Donnerstag, 22. September 2022, Stadttheater Olten

Die Menschheit von der Tyrannei der Armut und der Not zu befreien, unseren Planeten zu heilen und zu schützen. Dies ist das Ziel der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Wo steht die Schweiz bei der Umsetzung der Sozialen Sustainable Goals? Was bedeuten sie konkret für die Sozialhilfe? Kann Nachhaltigkeit im Beratungsalltag und in der Methodik berücksichtigt werden? Wie kann sich die Hilfe zur Selbsthilfe nachhaltig entfalten? Fragen zur Reduktion sich fortsetzender Prekarität, zur Chancengleichheit in der Bildungslaufbahn und nachhaltiger sozialer und beruflicher Integration werden am Forum 2022 diskutiert.



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