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Armutsquote bleibt hoch

In der Schweiz sind 660‘000 Personen von Armut betroffen. Das entspricht 7,9 Prozent der Bevölkerung. Jede achte Person hatte Schwierigkeiten, finanziell über die Runden zu kommen. Dies sind die aktuellsten Ergebnisse der Erhebung über die Einkommen und Lebensbedingungen (SILC) des Bundesamts für Statistik (BFS). Gemäss den vom BFS publizierten Zahlen für das Jahr 2018, gibt es also keine Entspannung bei der Armut, wie Caritas Schweiz feststellt. «Sie stagniert nach Jahren des Anstiegs auf dem hohen Niveau vom Vorjahr.»Sprunghaft gestiegen ist laut Caritas die Armutsquote von Kindern, von 6,9 Prozent im Vorjahr auf neu 9,6 Prozent. Unverändert haben Alleinerziehende, Alleinlebende und Personen ohne nachobligatorische Bildung das grösste Armutsrisiko.

Medienmitteilung BFS

Medienmitteilung Caritas

SKOS-Forum/Städteinitiative-Tagung der Leitenden Angestellten: «Agenda 2030: Soziale Nachhaltigkeit in der Sozialhilfe» - jetzt anmelden!

Donnerstag, 22. September 2022, Stadttheater Olten

Die Menschheit von der Tyrannei der Armut und der Not zu befreien, unseren Planeten zu heilen und zu schützen. Dies ist das Ziel der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Wo steht die Schweiz bei der Umsetzung der Sozialen Sustainable Goals? Was bedeuten sie konkret für die Sozialhilfe? Kann Nachhaltigkeit im Beratungsalltag und in der Methodik berücksichtigt werden? Wie kann sich die Hilfe zur Selbsthilfe nachhaltig entfalten? Fragen zur Reduktion sich fortsetzender Prekarität, zur Chancengleichheit in der Bildungslaufbahn und nachhaltiger sozialer und beruflicher Integration werden am Forum 2022 diskutiert.



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