aktuelle SKOS Richtlinien

ZESO 03/17

50plus in der Sozialhilfe

Immer mehr ältere Arbeitslose melden sich auf der Sozialhilfe, sie haben auf dem Arbeitsmarkt keine Chance – häufig trotz guter Ausbildung. Die Frage ist, wie die Sozialhilfe mit dieser Klientel umgehen soll und ob die Sozialdienste der richtige Ort für sie sind. In einzelnen Kantonen sucht man nun Lösungen. Der Kanton Waadt geht mit der Brückenrente eigene Wege. Zürich verzichtet auf die Pflicht zur Teilnahme an Integrationsprogrammen. Wahrscheinlich ist, dass der Anteil der 50plus in der Erwerbsbevölkerung in den nächsten Jahrzehnten noch stark ansteigen wird, und damit so ist zu befürchten auch deren Präsenz auf den Sozialdiensten.

Interview mit Claudia Kaufmann
Rund 40 Prozent der Fälle auf der Ombudsstelle der Stadt Zürich betreffen das Sozialdepartement. Ombudsfrau Claudia Kaufmann erklärt, wie sich der Druck auf die Sozialhilfe auf die Arbeit der Sozialdienste ausgewirkt hat. Und sie fordert, dass der Fokus in der Sozialhilfe vermehrt wieder auf den gesellschaftlichen Integrationsauftrag gelenkt wird.

Training in Positiver Psychologie
Der Effekt der Positiven Psychologie ist schon lange bekannt, erlebte jedoch in der Forschung erst in den letzten Jahren wieder vermehrt Aufmerksamkeit. Die wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigen durchwegs die Wirkung der angewandten Positiven Psychologie. Der Sozialdienst der Stadt Dietikon wendet sie in Team und Beratung an. 

Fr. 25.00
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SKOS-Forum/Städteinitiative-Tagung

Dauerhafte Stabilisierung von Klienten durch Soziale Arbeit – Die «Agenda 2030» und ihre Bedeutung für die Sozialhilfe

Donnerstag, 22. September 2022, Stadttheater Olten

Die Menschheit von der Tyrannei der Armut und der Not zu befreien, unseren Planeten zu heilen und zu schützen. Dies ist das Ziel der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Wo steht die Schweiz bei der Umsetzung der Sozialen Sustainable Goals? Was bedeuten sie konkret für die Sozialhilfe? Kann Nachhaltigkeit im Beratungsalltag und in der Methodik berücksichtigt werden? Wie kann sich die Hilfe zur Selbsthilfe nachhaltig entfalten? Fragen zur Reduktion sich fortsetzender Prekarität, zur Chancengleichheit in der Bildungslaufbahn und nachhaltiger sozialer und beruflicher Integration werden am Forum 2022 diskutiert.



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