Ärzt:innen. Jurist:innen. Physiker:innen. Geisteswissenschaftler:innen. Psycholog:innen. Jeden Tag kommen Menschen mit viel Wissen und Kompetenzen in die Schweiz. Menschen, die ihr Herkunftsland verlassen mussten, in der Schweiz Asyl beantragt haben und sich nun hier einbringen möchten. Doch der Weg an die Schweizer Hochschulen und den qualifizierten Arbeitsmarkt ist für Geflüchtete – trotz ihrer Qualifikationen – voller Hürden, wie der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) auf seiner Website feststellt. Hohe sprachliche Anforderungen, nicht anerkannte Vorbildung und Diplome und die Frage der Finanzierung erschweren die (Wieder-)Aufnahme eines Studiums. Der Verband will sich mit den beiden Projekten ‘Perspektiven – Studium’ und ‘INVOST – Integrationsvorstudium an Fachhochschulen’ für die institutionelle Öffnung und mehr Chancengerechtigkeit beim Zugang zur Hochschulbildung für Geflüchtete ein.
In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die Finanzierung eines Studiums im Einzelfall weiterhin eine grosse, teils unüberwindbare Hürde darstellt. Um diese Herausforderung anzugehen, organisierte ‘Perspektiven – Studium 2025’ fünf regionale Workshops, an denen jeweils Vertretende der Sozial-, Integrations-, Asyl- und Stipendienämter aus verschiedenen Kantonen teilnahmen.
Dabei zeigte sich, dass das föderale System zu erheblichen Unterschieden führt zwischen den Kantonen sowie teilweise auch innerhalb einzelner Kantone. Gleichzeitig fällt auf, dass in den Sozial-, Integrations-, Asyl- und Stipendienämtern bestimmte Herausforderungen übergeordnet auftreten und deutlich über Fragen der Finanzierung hinausreichen. Diese Herausforderungen werden in einer Publikation dargestellt und durch Good Practices sowie konkrete Empfehlungen ergänzt. Die aufgeführten Punkte widerspiegeln die Diskussionen aus den Workshops und sind daher nicht zwingend allgemeingültig.
Die Finanzierung des Studiums für Flüchtlinge

