Nach der Begrüssung durch Peter Truttmann, Gesundheits- und Sozialdirektor des Kantons Nidwalden, befasste sich die SKOS an ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung neben den statutarischen Geschäften mit der Integrationsagenda für Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene. Dabei wurden das bisher Erreichte und zukunftsweisende Beispiele aus den Kantonen vorgestellt. Auf dem Podium warfen Akteur:innen der Integrationsagenda einen Blick zurück und in die Zukunft. Entgegen der allgemeinen Erwartungen sind die Fallzahlen und Ausgaben in der Sozialhilfe gesunken. Die Herausforderungen sind aber weiterhin gross und die Erwartungshaltung der Politik nach schnellen Lösungen sei hoch, so die Bilanz der Vize-Präsidentin Claudia Hänzi. In jedem Fall gelte es, den Balanceakt bei der Unterstützung aller in Not geratenen Menschen zu meistern. Die SKOS engagiert sich seit vielen Jahren für diese Thematik und hat 2017 im Positionspapier „Arbeit statt Sozialhilfe” Vorschläge für eine nachhaltige Integration von anerkannten Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen in den Arbeitsmarkt vorgelegt. Bund und Kantone lancierten 2019 die Integrationsagenda Schweiz. Heute sind viele der damals angedachten Maßnahmen in der Umsetzung.
An der diesjährigen Mitgliederversammlung feierten die Anwesenden den 120. Geburtstag der SKOS, die auf die im Jahr 1905 gegründete Schweizerische Armenpflegerkonferenz zurückgeht.
Anlässlich des 120-Jahr-Jubiläums waren an der Mitgliederversammlung auch einige ehemalige Persönlichkeiten anwesend, die einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der Aufgaben und Ziele der SKOS geleistet haben; Photo v.li.: Markus Kaufmann (Geschäftsführer seit 2016), Dorothee Guggisberg (Geschäftsleiterin von 2010 bis 2016) und Walther Schmid (Präsident von 1999 bis 2014), Andrea Mauro Ferroni (Präsident 1990-99), Michael Hohn (Leiter RiP 1990-2009), Ueli Tecklenburg (Geschäftsführer 2003-09), Christoph Eymann (Präsident seit 2019), Claudia Hänzi und Mirjam Ballmer (Vize-Präsidentinnen seit 2023).


