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300 000 ältere Menschen an der Armutsgrenze

Fast 300 000 Personen über 65 Jahren leben aktuell in der Schweiz an der Armutsgrenze. Die Studie, die von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Universität Genf durchgeführt wurde, zeigt, dass 200 000 ältere Menschen unter der Armutsgrenze leben, 46 000 von ihnen sind ausweglos arm.

Die repräsentative Befragung im Rahmen des neuen Altersmonitors von Pro Senectute Schweiz zeigt auf, dass in der Schweiz 295’000 Seniorinnen und Senioren an der Armutsgrenze leben. «Für 86 Prozent der Rentnerinnen und Rentner schafft das Drei-Säulen-System finanzielle Sicherheit – das ist aber auch die einzige gute Nachricht», kommentiert Geschäftsleitungsmitglied Alexander Widmer, der den Altersmonitor bei Pro Senectute Schweiz verantwortet. Denn schweizweit sehen sich rund 46 000 Seniorinnen und Senioren nicht in der Lage, ihr kleines Einkommen mittels Vermögen zu kompensieren. Diese Menschen müssen in Anbetracht ihrer Situation als ausweglos arm bezeichnet werden. «Die Schweiz hat eines der weltweit besten Altersvorsorgesysteme. Trotzdem nimmt die Problematik der Altersarmut zu».

Altersmonitor von Pro Senectute

 

 

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Dauerhafte Stabilisierung von Klienten durch Soziale Arbeit – Die «Agenda 2030» und ihre Bedeutung für die Sozialhilfe

Donnerstag, 22. September 2022, Stadttheater Olten

Die Menschheit von der Tyrannei der Armut und der Not zu befreien, unseren Planeten zu heilen und zu schützen. Dies ist das Ziel der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Wo steht die Schweiz bei der Umsetzung der Sozialen Sustainable Goals? Was bedeuten sie konkret für die Sozialhilfe? Kann Nachhaltigkeit im Beratungsalltag und in der Methodik berücksichtigt werden? Wie kann sich die Hilfe zur Selbsthilfe nachhaltig entfalten? Fragen zur Reduktion sich fortsetzender Prekarität, zur Chancengleichheit in der Bildungslaufbahn und nachhaltiger sozialer und beruflicher Integration werden am Forum 2022 diskutiert.



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