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SKOS begrüsst Fortsetzung des Programms gegen Armut

Der Ständerat hat die Motionen Revaz (23.4450) und Stocker (23.4454) gutgeheissen. Er hat sich damit als Zweitrat dafür ausgesprochen das in diesem Jahr eigentlich auslaufende nationale Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut, die Plattform und auch das Armutsmonitoring bis mindestens 2030 mit ausreichend finanziellen Mitteln auszustatten. Die Schweiz. Konferenz für Sozialhilfe SKOS, die seit über 120 Jahren im Bereich der Prävention und Bekämpfung von Armut aktiv ist, hat sich zusammen mit einer Reihe von anderen Organisationen für die Fortführung dieser Bundesaktivitäten im Bereich Armut eingesetzt. Denn trotz grosser Fortschritte in der Armutsbekämpfungen im Laufe der langen Zeitspanne, insbesondere durch die Schaffung der nationalen Sozialwerke, gibt es weiterhin Armutsbetroffene in unserem Land. Unsere Mitglieder - die Kantone, Gemeinden und privaten Hilfswerke - wissen, dass eine gute Zusammenarbeit aller Staatsebenen und Sozialversicherungen ein entscheidender Erfolgsfaktor für ein wirksames Handeln im Kampf gegen Armut ist. Die SKOS erachtet in diesem Zusammenhang die seit bald 10 Jahren existierende Plattform gegen Armut als sehr sinnvoll. Dank ihr können Probleme besser erkannt, geeignete Massnahmen erarbeitet und die Anstrengungen aller Akteure koordiniert werden. Die SKOS erlebt die Plattform gerade beim wichtigen Thema der Kinderarmut als sehr hilfreich. Die SKOS hat deshalb dem BSV eine finanzielle Unterstützung und die aktive Mitarbeit in Projekten und Gremien zugesichert. 

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