Mit einem Positionspapier zur nationalen Armutsstrategie bringt das Entwicklungs- und Koordinationsgremium (EKG) der interinstitutionellen Zusammenarbeit (IIZ) strategische Empfehlungen ein, um die IIZ weiterzuentwickeln und Armut wirksam zu bekämpfen. Im Zentrum stehen Handlungsempfehlungen zu den Schnittstellen zwischen sozialer Sicherheit, Bildung, Integration, Arbeitsmarkt und Gesundheit. Armutsrisiken und Unterstützungsabbrüche entstehen oft an den Schnittstellen der beteiligten Systeme, etwa aufgrund von unklaren Zuständigkeiten, widersprüchlichen Finanzierungsvorgaben oder ungenügend abgestimmten Prozessen. Deshalb braucht es einen verlässlichen Rahmen der die systemübergreifende Abstimmung und verbindliche Zusammenarbeit an diesen Schnittstellen stärkt und so die Wirkung der Leistungen in der Armutsbekämpfung verbessert. Das Positionspapier empfiehlt in diesem Sinne Bund, Kantonen und Gemeinden, im Rahmen der Armutsstrategie gemeinsame Ziele sowie einen verbindlichen Rahmen für Verbesserungen an den Systemübergängen festzulegen.

