Melania Rudin tritt auf März 2027 die Nachfolge von Markus Kaufmann an, der die Geschäftsführung der SKOS während 10 Jahren innehatte und kommenden März in den Ruhestand tritt. Die SKOS-Geschäftsleitung hat sie an ihrer Sitzung vom 9. Juli auf Vorschlag der Findungskommission einstimmig gewählt.
Melania Rudin ist ausgebildete Pädagogin und Ökonomin und derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin beim SECO. Zuvor war sie Mitglied der Geschäftsleitung des Büros für arbeits- und sozialpolitische Studien (Büro BASS). Sie befasste sich dabei mit Forschungsarbeiten zu Bildungs- und Erwerbsverläufen, Arbeitsmarktintegration, betreuenden Angehörigen, Mindestlöhnen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Arbeitsmarkt, die öffentliche Arbeitsvermittlung und den Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose.
Für SKOS-Präsident Christoph Eymann ist Melania Rudin die ideale Person, um die Kontinuität der von Kantonen, Gemeinden und NGOs getragenen Organisation zu sichern und sie in die Zukunft zu führen: «Die Sozialhilfe ist ein zentraler Pfeiler der sozialen Sicherheit in unserem Land. Die SKOS sorgt mit ihren Richtlinien seit über 120 Jahren für einheitliche Grundlagen. Melania Rudin kennt die föderalen Strukturen unseres Landes und die Herausforderungen der Sozialhilfe bestens.»


