Bildung ist zentral für die berufliche und soziale Integration, die gesellschaftliche Teilhabe, die selbständige Alltagsführung und die Gesundheit. Bildungsarmut und finanzielle Armut stehen dabei in starker Wechselwirkung: Fehlende Bildungsabschlüsse und Grundkompetenzen können zu Arbeitslosigkeit oder tiefen Löhnen führen. Gleichzeitig kann sich Armut negativ auf die Bildungschancen auswirken und so zu intergenerationeller Übertragung von Armut führen. Aus- und Weiterbildung sowie die Förderung der Grundkompetenzen sind daher effektive Mittel zur Armutsprävention und -bekämpfung.
Im Rahmen der 2018 gegründeten Weiterbildungsoffensive haben die SKOS und der Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB) in zwei Projektphasen ausgewählte Sozialdienste dabei unterstützt, Förderstrukturen für eine gezielte Beratung und Begleitung im Blick auf Bildung der Sozialhilfebeziehenden aufzubauen. Zudem wurde auf eine engere Zusammenarbeit der Bereiche Bildung und Sozialwesen hingewirkt. Im September 2026 endete die zweite Projektphase mit den Sozialdiensten.
SKOS und SVEB werden sich weiterhin für die Aus- und Weiterbildung von Sozialhilfebeziehenden einsetzen. Darüber hinaus soll die Weiterbildungsoffensive in der nächsten Projektphase auf die gesamte Gruppe der armutsbetroffenen und -gefährdeten Erwachsenen ausgeweitet werden (vgl. Positionspapier «Bildung zahlt sich aus»). Die Vorbereitungsarbeiten dafür laufen bereits.
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Zum Positionspapier «Bildung zahlt sich aus»

