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BFH-Projekt: Soziale Sicherheit während der Covid-19 Pandemie

Die Covid-19 Pandemie hat in der Schweiz soziale Ungleichheiten verschärft – besonders für Menschen mit unsicherem Aufenthalts- oder Arbeitsmarktstatus. Im Projekt «Armut und Soziale Sicherheit während der Covid-19 Pandemie» untersuchte ein BFH-Forschungsteam die finanziellen und sozialen Auswirkungen der Krise. Die Ergebnisse zeigen, dass die staatlichen Unterstützungsmassnahmen und der Fokus auf den Erhalt der Arbeitsmarktintegration eine breite Zunahme der Armut verhinderten. Die Folgen der Pandemie waren jedoch ungleich verteilt: Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen und junge Erwerbstätige waren besonders häufig von Einkommensverlusten betroffen.

NGOs spielten bei der Versorgung von 400 000 Menschen eine zentrale Rolle spielten. Sie fingen viele Betroffene auf und erkannten früh, wo Unterstützung fehlte. Forschende der BFH empfehlen deshalb, ein soziales Frühwarnsystem aufzubauen, das Daten und Erfahrungen der NGOs systematisch zusammenführt.

Im Policy Brief «Krisenbewältigung und Armut» werden vier zentrale Handlungsfelder genannt, um ein sozialverträgliches Krisenmanagement in zukünftigen Krisen zu verbessern.

Zur Medienmitteilung der BFH

Zum Policy Brief

SKOS-Weiterbildung «Einführung in die öffentliche Sozialhilfe»