ZESO 04/18: Subsidiarität in der Sozialhilfe

Ausgewählte Artikel 

Schwerpunkt: Subsidiarität in der Sozialhilfe

Sozialhilfe ist subsidiär. Sozialhilfe wird nur dann ausgerichtet,wenn die Selbsthilfe durch Einkommen und Vermögen oder die Dritthilfe durch die Sozialversicherungen zum Beispiel gar nicht, nicht ausreichend oder noch nicht vorhanden ist. DieSubsidiaritätsprüfung in Sozialdiensten ist anspruchsvoll. Sie erfordert viel Fachwissen sowie fein austarierte Instrumente, um den richtigen Weg durch das Labyrinth der individuellen Anspruchsberechtigung zu finden.

Interview mit Markus Freitag, Professor der politischen Soziologie

Freiwilligenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenhalts. In der Schweiz engagiert sich jeder Dritte in informeller Nachbarschaftshilfe und jeder Vierte in einem Verein, einer Organisation für das Gemeinwohl. Forschungsergebnisse deuten aber seit einigen Jahren auf eine sinkende Bereitschaft zur Gratisarbeit hin. Auch die Digitalisierung leistet ihren Beitrag zu diesem Trend, sagt Markus Freitag.

Fachbeitrag: Ergänzungsleistungen statt Sozialhilfe für ältere Arbeitslose

Ältere Arbeitslose sollen über die Rahmenfrist der Arbeitslosenversicherung hinaus durch die Regionale Arbeitsvermittlung betreut werden und dabei Ergänzungsleistungen statt Sozialhilfe erhalten. Diese von der SKOS vorgeschlagene Lösung ist rechtlich rasch umsetzbar und finanziell tragbar, wie zwei im Auftrag der SKOS erstellte Gutachten zeigen. Jetzt ist die Politik am Zug.

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