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Workshops: Subsidiarität − eine permanente Herausforderung

Workshop 1

Subsidiaritätsprüfung ganz praktisch (d) - MIT Übersetzung
Nicole Mylonas, lic. lur., Leiterin Sozialversicherungsrecht, Soziale Dienste Stadt Zürich
Michel Mina, Sozialarbeiter FH/MAS, Leiter Fachstab Wirtschaftliche Hilfe, Soziale Dienste Stadt Zürich


In den Sozialen Diensten der Stadt Zürich wird die Subsidiarität anhand ihrer «Subsidiaritätsspinne» systematisch abgeklärt. In diesem Workshop wird dieses Instrument vorgestellt und über praktische Erfahrungen berichtet.

Workshop 2

Subsidiaritätsprüfung an der Schnittstelle zu den RAV (f) - MIT Übersetzung
Antonello Spagnolo, Leiter der Abteilung Eingliederung und Solidarität, Sozial- und Gesundheitsdirektion Waadt
Florent Grin, Leiter der gemeinsamen Einheit RAV-Sozialdienst, Stadt Lausanne


Die regionale Arbeitsvermittlungsstelle und der Sozialdienst der Stadt Lausanne spannen zusammen, um die berufliche Integration der Sozialhilfebeziehenden zu fördern. Ein gemeinsames Team aus Sozialarbeitenden und Personalberater/-innen begleitet die als arbeitsfähig erachteten Sozialhilfebeziehenden intensiv. In diesem Workshop wird gezeigt, wie die gemeinsame Einheit RAV-SD der Stadt Lausanne funktioniert und welches die Möglichkeiten und Schwierigkeiten dieser Zusammenarbeit sind.

Workshop 3

Subsidiaritätsprüfung an der Schnittstelle zur IV (d) – OHNE Übersetzung
Ciro Papini, MLaw, Inclusion Handicap, Leiter Abteilung Sozialversicherung

Die Abklärungen für einen Anspruch auf Leistungen der IV sind komplex. Aus Sicht der Sozialhilfe bestehen oft Fragen über das korrekte Vorgehen. Anhand von Beispielen aus der Rechtsberatung von Inclusion Handicap werden Hürden, Stolpersteine und gelungene Zusammenarbeit mit der IV geschildert.

Workshop 4

Subsidiaritätsprüfung an der Schnittstelle zur KESB (d) - OHNE Übersetzung
Konrad Steiner, KESB Mittelland Süd Kanton Bern, dipl. Sozialarbeiter FH, MAS CSO

Mit der Einführung des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechts per 1. Januar 2013 erfuhr die Zusammenarbeit zwischen der neuen Behörde und den Sozialdiensten Anpassungen. Die Hierarchie der subsidiären Leistungen musste geklärt werden. Wo liegen die Stolpersteine in der Zusammenarbeit von Sozialhilfe und KESB? Welche Faktoren unterstützen eine gelingende Zusammenarbeit?

Workshop 5

Subsidiaritätsprüfung an der Schnittstelle zur EL (d) – OHNE Übersetzung
Melanie König, Rechtsdienst Alters- und Versicherungsamt Stadt Bern
Nathalie Mewes, Rechtsdienst Sozialamt Stadt Bern


Mit einem Anspruch auf Ergänzungsleistungen können Sozialhilfebeziehende in der Regel abgelöst werden. Bei der Abklärung eines Anspruches stellen sich rechtlich anspruchsvolle Fragen: Wann wird ein hypothetisches Einkommen angerechnet? Wann wird ein Vermögensverzicht angerechnet? Anhand von Beispielen aus der Praxis werden Stolpersteine und Handlungsmöglichkeiten für die Sozialhilfe bei den Abklärungen aufgezeigt.

Workshop 6

Subsidiaritätsfragen an der Schnittstelle zu den privaten Hilfswerken (d) - OHNE Übersetzung
Doris Nienhaus, Leiterin Soziale Integration Caritas Luzern

Die Hilfswerke verstehen sich als Hilfe, die nachgelagert zur öffentlichen Sozialhilfe Unterstützung leistet. Also dann wenn die öffentliche Hand Ausgaben nicht finanzieren kann oder darf. Hilfswerke stellen fest, dass dort, wo Sozialdienste ihren Auftrag nicht wahrnehmen, die Betroffenen bei den privaten Institutionen Hilfe suchen. Es stellt sich die Frage, ob die Hilfswerke subsidiär zur Sozialhilfe oder komplementär sind? Springen die Hilfswerke notgedrungen in die Lücke, wenn die Sozialhilfe versagt?

 

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