SKOS-Richtlinien 2021
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Workshops: Zukunftsperspektiven für die Soziale Arbeit nach Covid-19


Workshop 1      

IT & Soziale Arbeit: Chancen für die Zusammenarbeit  (D mit Übersetzung)
Christine Mühlebach, Produktmanagement Digitalisiserung, Verein sozialinfo.ch

Die Digitalisierung verändert nicht nur die Lebenswelt der Klientinnen und Klienten, sondern auch die Fach- und Führungsarbeit in den Sozialdiensten. Der Sozialen Arbeit bietet sich viel Gestaltungspotenzial an.

Workshop 2

Integration und Ausschluss: Folgen von Sozialhilfebzug für Ausländerinnen und Ausländer - Nichtbezug (D mit Übersetzung)
Dr. iur. Alexander Suter, Leiter Fachbereich Recht und Beratung, Stv. Geschäftsführer, SKOS,

Das Sozialhilfesystem wird zunehmend auf eine steuernde und beschränkende Migrationspolitik ausgerichtet. In dem Workshop werden die Entwicklungen aufgezeigt und die Auswirkungen auf die Arbeit auf Sozialdiensten diskutiert. Zudem wird nach Lösungen für damit verbundene Probleme gesucht.

Workshop 3

Die Bestimmung der Falllast in der Sozialhilfe
Ein Projekt der ZHAW und des Büro BASS zusammen mit der SKOS   
(D ohne Übersetzung)
Prof. Dr. Miryam Eser Davolio, ZHAW & Dominic Höglinger, Büro BASS

Ein bedarfs- und bedürfnisgerechtes Berechnungstools für kleinere und mittlere Sozialdienste wird in den nächsten Jahren entwickelt. Hierfür wurde ein Innosuisse-Projekt eingereicht. Am Projekt nehmen 20 Sozialdienste aus der ganzen Schweiz teil. Der Stand des Projektes wird vorgestellt.

Workshop 4

Die Beteiligung von Sozialhilfeempfänger*innen  (F mit Übersetzung)
Amanda Ioset, Generalsekretärin, ARTIAS,
Sophie Guerry & Caroline Reynaud, HES-SO/FR, Projektteilnehmerinnen & Emilie Clavel, Projektassistentin Abteilung Soziales der Stadt Biel

Die Beteiligung von Sozialhilfeempfänger*innen kann viele positive Auswirkungen haben. Ihre Beteiligung stärkt ihre Handlungskompetenz und kann dazu beitragen, die Wirksamkeit der Massnahmen zu verbessern, indem sie besser auf die tatsächlichen Bedürfnisse abgestimmt werden. Der Workshop stellt das ARTIAS-Projekt und die Auswertung von zwei Forscherinnen vor. Sozialhilfeempfänger*innen, die an dem Projekt teilgenommen haben, werden über ihre Erfahrungen berichten.

Schliesslich wird Emilie Clavel «Ensemble/ Gemeinsam» vorstellen, ein vom Sozialdienst der Stadt Biel durchgeführtes partizipatives Projekt.

 

Workshop 5

Die Sozialhilfe auf lokaler Ebene erleichtern  (F ohne Übersetzung)
Karin Clerc, Stadträtin für sozialen Zusammenhalt in Renens, Lehrbeauftragte, HETSL, Lausanne

Die COVID-Krise hat die üblichen Funktionsweisen der sozialen Akteure auf lokaler Ebene in Frage gestellt. Um Notsituationen zu bewältigen, konnten bestehende Verbindungen aktiviert und neue Massnahmen geschaffen werden, die den Ausdruck von Solidarität jenseits der üblichen Rollen und Verfahren ermöglicht haben. Welche Kontinuität kann diesen Erfahrungen verliehen werden, die einerseits die Bedeutung der reaktiven Fachverbände offenbart und andererseits die Lücken des Sozialschutzsystems aufzeigt haben?

Workshop 6

Die Zukunft der Sozialhilfe (D mit Übersetzung)
Stéphane Beuchat, Co-Geschäftsleiter und Annina Grob, Co-Geschäftsleiterin, AvenirSocial

Der Berufsverband skizziert, wie die Zukunft der Sozialhilfe nach der Pandemie aussehen könnte. Vorschläge, Ideen, Visionen für die zukünftige Praxis auf Institutions-, Organisations- und Personalebene werden präsentiert und zur Diskussion unterbreitet.

 

Bieler Tagung 2022: Zukunftsperspektiven für die Soziale Arbeit nach Covid-19 - jetzt anmelden!

Donnerstag, 31. März 2022, Kongresshaus Biel*

Nach zwei herausfordernden Jahren, die die Gesellschaft vor ganz neue Fragen gestellt haben, wird die Tagung Möglichkeiten bieten, sich mit innovativen sozialpolitischen Ansätzen zu befassen. Mit den Erfahrungen der letzten Monate soll die Arbeit auf den Sozialdiensten neu gedacht werden. Dabei gilt es auch die digitalen Möglichkeiten in der Sozialberatung sinnvoll einzubetten.

Weitere Informationen und Anmeldung

*Je nach Entwicklung der Coronavirus-Pandemie im Frühjahr 2022 behalten wir uns vor, die Tagung online durchzuführen.

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