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Workshops: Soziale Integration - Impulse für einen oft unterschätzten Auftrag der Sozialhilfe


Workshop 1      

Integrationsagenda: Programm «Stabilisierung und Ressourcenaktivierung von Personen mit besonderen Bedürfnissen»  (F mit Übersetzung)
Léa Gross, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Staatssekretariat für Migration, Sektion soziale Integration

Zu den zentralen Zielen der Integrationsagenda Schweiz gehört die nachhaltige berufliche Integration und damit verbunden die längerfristige wirtschaftliche Unabhängigkeit von geflüchteten Personen. Je nach individuellen Erfahrungen und persönlichen Umständen ist es einigen nicht möglich, das eigene Potenzial für die Integration linear zu entwickeln. Ziel des Programms ist es, soziale Isolation zu verhindern, vorhandene Ressourcen zu stärken und zu erhalten und psychosoziale Belastungen zu lindern.

Workshop 2

Soziale Integration am Beispiel der Stadt Basel (D mit Übersetzung)
Bernhard Heeb, Bereichsleiter Migration + Integration, Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt des Kantons BS, Sozialhilfe & Andrea Nobs, Leiterin Fachstelle Soziale Integration

Menschen, für die eine Erwerbstätigkeit keine realistische Perspektive mehr ist, droht der fortschreitende Verlust der Teilhabe an der Gesellschaft. Um dem entgegen zu wirken, vermittelt die Sozialhilfe Basel-Stadt bis zu 240 Plätze für gemeinnützige Freiwilligeneinsätze und bietet 250 Jobs im Teillohnmodell in Sozialfirmen, Non-Profit Organisationen und in der öffentlichen Verwaltung. Diese Angebote der Sozialen Integration sind längerfristig angelegt, vermitteln Wertschätzung und fördern ein positives Selbstwertgefühl.

Workshop 3

Innovationsprojekt der Stadt Biel - Perspektiven- und Kompetenzprofile in Gruppen entwickeln   (D ohne Übersetzung)
Andreas Guggisberg, Projektleiter Fokus Arbeit, Abteilung Soziales Stadt Biel & Kevin Meyer, Coach FocusTravail, Abteilung Soziales Stadt Biel

Im Bieler Pilotprojekt sollen Betroffene zu Akteuren in eigener Sache werden. Über 2000 Sozialhilfebeziehende sollen in den zwei Pilotjahren bis 2024 erreicht werden. Das Projekt heisst FokusArbeit, der Blick richtet sich neben der Arbeit auch auf das Privatleben, Gesundheitsthemen oder gemeinnützige Beschäftigungsmöglichkeiten. Besucht werden zwölf Halbtage persönliches Gruppen-Empowerment, durch Coaches begleitet. Biel investiert so auch in die Motivation möglichst Vieler anstatt nur in die Ablösung der Besten. Ein Bericht über Zielsetzungen, Einordnung, Umsetzungsschritte, Herausforderungen und Chancen.

Workshop 4

«Wenn ihr mich fragt…» Beteiligung armutserfahrener Personen in der Projektentwicklung  (D ohne Übersetzung)
Prof. Dr. Emanuela Chiapparini, Leiterin des Instituts Kindheit, Jugend und Familie, Berner Fachhochschule für Soziale Arbeit & Kevin Bitsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter und André Hebeisen, Erfahrungsexperte und Stadtführer bei den Sozialen Stadtrundgängen des Vereins Surprise in Bern

Wie können armutserfahrene Menschen sich an Massnahmen und Projekten der Armutspolitik erfolgreich beteiligen? Dies untersuchte ein Forschungsteam der Berner Fachhochschule im Auftrag des BSV. Das Team entwickelte mit armutserfahrenen Menschen und Fachpersonen einen Praxisleitfaden. Zentrale Aspekte und Dimensionen aus dem Leitfaden werden im Rahmen des Workshops vorgestellt.

Workshop 5

Zwischen Hilfsbedürftigkeit und Schutzbedürfnis: Soziale Integration dank enger Zusammenarbeit zwischen Sozialdiensten und Beistandschaftsämtern  (F mit Übersetzung)
Julien Nicolet, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter, Sozialamt des Kantons Freiburg

Der Kanton Freiburg testet ein neues Zusammenarbeitsverfahren zwischen Sozialdiensten und Beistandschaftsämtern für Erwachsene. Die soziale Integration steht dabei im Mittelpunkt, da sie komplexe Lebenslagen betrifft, in denen Betroffene besondere Unterstützung benötigen. Das Ziel ist es, zu verhindern, dass Menschen durch die Maschen des Netzes fallen.

Workshop 6

«Soziale Integration»: Was bedeutet sie - was kann die Praxis leisten? (D ohne Übersetzung)
Roland Bänziger, Sozialarbeiter, Leiter HEKS-Visite Zürich/Schaffhausen & Dr. Rahel Strohmeier Navarro Smith, Institut für Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe, ZHAW

Ausgehend von der langjährigen Erfahrung der HEKS-Visite mit 500 einsatzleistenden Teilnehmenden werden aktuelle Entwicklungen und Trends zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe diskutiert. Wie kann die Selbstbestimmung der Programmteilnehmenden gefördert und der Nutzen des Angebots für alle Beteiligten gestärkt werden? Blitzlichter aus verschiedenen Perspektiven der Hochschule, Vermittlung, Anbietenden, Zuweisenden und Adressat:innen führen in die Thematik ein.

 

SKOS-Forum/Städteinitiative-Tagung

Dauerhafte Stabilisierung von Klienten durch Soziale Arbeit – Die «Agenda 2030» und ihre Bedeutung für die Sozialhilfe

Donnerstag, 22. September 2022, Stadttheater Olten

Die Menschheit von der Tyrannei der Armut und der Not zu befreien, unseren Planeten zu heilen und zu schützen. Dies ist das Ziel der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Wo steht die Schweiz bei der Umsetzung der Sozialen Sustainable Goals? Was bedeuten sie konkret für die Sozialhilfe? Kann Nachhaltigkeit im Beratungsalltag und in der Methodik berücksichtigt werden? Wie kann sich die Hilfe zur Selbsthilfe nachhaltig entfalten? Fragen zur Reduktion sich fortsetzender Prekarität, zur Chancengleichheit in der Bildungslaufbahn und nachhaltiger sozialer und beruflicher Integration werden am Forum 2022 diskutiert.



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