SKOS Weiterbildung - Einführung in die öffentliche Sozialhilfe

In der Praxis der öffentlichen Sozialhilfe haben Fachleute und Behördenmitglieder komplexe Aufgaben zu bewältigen. Kenntnisse des Systems der sozialen Sicherheit sind ebenso gefordert wie rechtliches und methodisches Wissen. Unsere Veranstaltung richtet sich daher an Mitglieder von Sozialbehörden, Fachleute der Sozialen Arbeit und Sachbearbeitende von Sozialdiensten, die neu in der Sozialhilfe tätig sind. 

- Programm Weiterbildung
- Anmeldung

Neu vier Module

Die Weiterbildung der SKOS vermittelt Grundlagen zur Ausgestaltung der Sozialhilfe und zur Umsetzung der SKOS-Richtlinien, zu Verfahrensgrundsätzen und zum Prinzip der Subsidiarität. Insbesondere werden auch die Änderungen der aktuellen Richtlinienrevision erläutert.

Neu werden auch Praxisfragen zu aktuellen Themen in den Fokus gestellt. 2018 wird die Definition einer Unterstützungseinheit grundlegend dargelegt und in einem zweiten Teil Ihre Fragen dazu beantwortet. Diese können Sie bereits bei der Anmeldung für das neue Modul D formulieren.  

  • Modul A: Grundlagen und Praxis der Sozialhilfe
  • Modul B: Sanktionen, Verfahren und Verfügungen in der Sozialhilfe
  • Modul C: Sozialversicherungen und Sozialhilfe
  • Modul D: Unterstützungseinheit in der Sozialhilfe

Kursangebot an zwei Standorten

Kursdatum Ort Anmeldeschluss* Module
19. November 2018, Montag Hotel Olten, Olten 5. November 2018 max. 2 von A¦B¦C¦D
26. Juni 2018, Dienstag Hotel Banana City, Winterthur 12. Juni 2018 max. 2 von A¦B¦C¦D

Juni: Lageplan Winterthur         November: Lageplan Olten

Kosten für 1 Kurs (max. 2 Module)
SKOS-Mitglieder:    CHF 220.–
Nichtmitglieder:     CHF 300.–

Kosten für 2 Kurse (alle 4 Module)
SKOS Mitglieder:   CHF 330.–
Nichtmitglieder:    CHF 450.–

* Die Kurskosten bleiben bei Abmeldung nach dem Anmeldeschluss trotzdem geschuldet. 


Weiterbildungen in Kooperation mit der SKOS:


CAS Schuldenberatung und Existenzsicherung

22. Februar 2018 bis 8. Februar 2019, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

Armut und Verschuldung treten in der Sozialen Arbeit häufig gleichzeitig auf. Die zur Lösung solcher Problemlagen erforderlichen Kompetenzen und Fähigkeiten sind vielfältig und von Einzelfall zu Einzelfall unterschiedlich bedeutsam. Einzelfallbezogene Armutsbekämpfung erfordert rechtliche, haushaltsökonomische und psychosoziale Aspekte gleichzeitig zu beachten.

Aus Sicht der Sozialen Arbeit geht es darum, durch Beratung ein verlässliches Gegenüber zu bieten, gemeinsam mit den Betroffenen nach Lösungen zu suchen und ihnen ein hohes Mass an Eigenverantwortung zu übertragen. Wie können Beratungsstellen Menschen in aussichtsloser Einkommens- oder Verschuldungssituation befähigen, selbständig ihre Finanzen zu regeln und nachhaltig mit ihren finanziellen Ressourcen zu haushalten?

Das CAS wird in Kooperation mit der SKOS durchgeführt.

Informationen und Anmeldung