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Nicht bezahlte Krankenkassenprämien - ein Dossier von Artias

Nicht bezahlte Krankenkassenprämien machen einen grossen Teil der Forderungen aus, die beim Betreibungsamt landen. Gleichzeitig können etwa 70 Prozent der Schuldnerinnen und Schuldner keine Zahlungsbelege für ihre laufende Prämie vorlegen, obwohl sie die finanziellen Mittel hätten, diese zu begleichen. Dies hat zur Folge, dass ihre Krankenkassenprämie nicht in ihr Existenzminimum eingerechnet wird - was erneutBetreibungen und Pfändungen zur Folge hat.

Die Betreibungsämter der Stadt Zürich wollten die Mechanismen dieses Missstands verstehen und starteten 2019 ein Pilotprojekt zum Thema Betreibungen von Krankenkassenprämien. Die Ergebnisse, wurden von der Artias in einem Dossier ausführlich beschrieben. Sie zeigen einen deutlichen Rückgang der Betreibungen. Dieses Pilotprojekt bildet auch die Grundlage für einen Vorschlag zur Änderung des Schuldbetreibungs- und Konkursgesetzes (SchKG), der dem Ständerat in der Frühjahrssession 2022 unterbreitet werden soll.

Zum Artias-Dossier

SKOS-Forum/Städteinitiative-Tagung der Leitenden Angestellten: «Agenda 2030: Soziale Nachhaltigkeit in der Sozialhilfe» - jetzt anmelden!

Donnerstag, 22. September 2022, Stadttheater Olten

Die Menschheit von der Tyrannei der Armut und der Not zu befreien, unseren Planeten zu heilen und zu schützen. Dies ist das Ziel der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Wo steht die Schweiz bei der Umsetzung der Sozialen Sustainable Goals? Was bedeuten sie konkret für die Sozialhilfe? Kann Nachhaltigkeit im Beratungsalltag und in der Methodik berücksichtigt werden? Wie kann sich die Hilfe zur Selbsthilfe nachhaltig entfalten? Fragen zur Reduktion sich fortsetzender Prekarität, zur Chancengleichheit in der Bildungslaufbahn und nachhaltiger sozialer und beruflicher Integration werden am Forum 2022 diskutiert.



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