Sozialhilfe während Corona-Krise
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Parlament stimmt regelmässigem Armutsmonitoring zu

Der Nationalrat hat der Einführung eines regelmässigen Monitorings der Armutssituation in der Schweiz zugestimmt. Nachdem der Ständerat dieselbe Forderung bereits im September 2019 überwiesen hatte, ist der Bundesrat nun beauftragt, einen fünfjährigen Monitoring-Zyklus einzurichten.

Das Monitoring soll auf bestehenden nationalen und kantonalen Datenquellen beruhen und eine Auswertung von Armutsindikatoren beinhalten. Die Ergebnisse des Monitorings sollen dem Parlament alle fünf Jahre zur Kenntnisnahme vorgelegt werden.

Die Armut werde heute nicht umfassend erfasst, sagte SKOS-Präsident und WBK-Sprecher Christoph Eymann. Die Armutsbekämpfung müsse auf Fakten und nicht nur auf der Grundlage punktueller Analysen erfolgen. Dafür brauche es entsprechende Indikatoren.

Votum Christoph Eymann

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