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Armut in der Schweiz ist gestiegen

Bild: Béatrice Devènes

2017 waren in der Schweiz 675 000 Personen von Armut betroffen. Dies zeigen die neuen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS). Zwischen 2016 und 2017 ist die Armut demnach von 7,5 auf 8,2 Prozent der Bevölkerung gestiegen. Das entspricht beinahe 10 Prozent mehr armen Menschen.

Trotz des moderaten Wirtschaftswachstums ist die Armutsquote sei 2014 konstant angestiegen. Überdurchschnittlich oft arm sind Alleinerziehende, Personen ohne nachobligatorische Bildung und Alleinlebende. Seit einigen Jahren hat die Langzeitarbeitslosigkeit tendenziell zugenommen, wobei ältere Arbeitnehmende stärker betroffen sind.

Die Sozialhilfequote der Gesamtbevölkerung ist seit 2005 hingegen stabil. 2017 betrug sie 3,3 Prozent. Bei den Kindern und den 46 - 64-Jährigen ist jedoch ein Anstieg zu verzeichnen. Zudem hat sich die Dauer des Sozialhilfebezugs verlängert.

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