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SKOS begrüsst Massnahmen zugunsten älterer Arbeitnehmer

Die SKOS begrüsst, dass der Bundesrat das Problem der älteren Langzeitarbeitslosen ernst nimmt und Massnahmen vorschlägt. Das in Aussicht gestellte Impulsprogramm zur Förderung der Qualifikation und der Chancen von älteren Arbeitskräften kombiniert mit einer Brückenrente ab 60 Jahren sind ein sinnvoller Lösungsweg. Die SKOS hatte Ende 2018 einen Vorschlag gemacht, der für diese Personengruppe ab 57 Jahren Ergänzungsleistungen vorschlägt bei gleichzeitigem Verbleib bei der Regionalen Arbeitsvermittlung.

Alternativen zur Sozialhilfe für ältere Arbeitnehmende sind eine Notwendigkeit

Die SKOS ist überzeugt, ältere Stellensuchende dürfen nach einem erfüllten Arbeitsleben nicht einfach ausgesteuert werden. Denn der Mehrheit der ausgesteuerten Personen dieser Altersgruppe ist es nicht mehr möglich, eine nachhaltig existenzsichernde Tätigkeit zu finden. Die Folge ist ein Leben in der Prekarität bis zum Erreichen des AHV-Alters, und darüber hinaus, oft verbunden mit der Anmeldung bei der Sozialhilfe. Von dieser Entwicklung sind je länger je mehr auch gut Qualifizierte betroffen. Da bei der Gruppe der Personen im Alter über 55 Jahren nicht nur die Anzahl der unterstützten Personen steigt, sondern auch die Sozialhilfequote, erachtet die SKOS, die Massnahmen als dringlich.

Auskünfte

Markus Kaufmann, Geschäftsführer SKOS Tel. 031 326 19 14

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