aktuelle SKOS Richtlinien

ZESO 01/18

Der zweite Arbeitsmarkt

Anders als der reguläre - der erste - Arbeitsmarkt besteht der sogenannte zweite Arbeitsmarkt aus Arbeitsplätzen, die mithilfe von öffentlichen Geldern betrieben werden. Das wichtigste Ziel dieser Arbeitsstellen ist es, Menschen in der Sozialhilfe beim Wiedereinstieg in den regulären Arbeitsmarkt zu unterstützen. Doch ist dieses Ziel zu erreichen? Und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen?

Der Beitrag der Sozialfirmen zur beruflichen und sozialen Integration
Eine grosse Zahl von Sozialfirmen stellt Arbeitsmöglichkeiten und Beschäftigungsangebote für Klientinnen und Klienten der Sozialhilfe zur Verfügung. Die Einsatzplätze im zweiten Arbeitsmarkt tragen wesentlich zur beruflichen und sozialen Integration bei. Obwohl sich Sozialfirmen weitgehend durch Beiträge der öffentlichen Hand finanzieren, gibt es kaum staatliche Regelungen zu Löhnen und Arbeitsbedingungen im zweiten Arbeitsmarkt.

Fachbeitrag
Die Überschuldung armutsbetroffener Personen stellt Sozialdienste vor ein erhebliches Problem. Schuldenberatungsstellen sind spezialisiert auf die Entschuldung von Personen mit verlässlichem Einkommen. Entsprechende Angebote für Arbeitslose und ausgesteuerte Personen hingegen fehlen. Das betreute Konto in Wien ist eine mögliche Lösung.

Fr. 25.00
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SKOS-Forum/Städteinitiative-Tagung der Leitenden Angestellten: «Agenda 2030: Soziale Nachhaltigkeit in der Sozialhilfe» - jetzt anmelden!

Donnerstag, 22. September 2022, Stadttheater Olten

Die Menschheit von der Tyrannei der Armut und der Not zu befreien, unseren Planeten zu heilen und zu schützen. Dies ist das Ziel der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Wo steht die Schweiz bei der Umsetzung der Sozialen Sustainable Goals? Was bedeuten sie konkret für die Sozialhilfe? Kann Nachhaltigkeit im Beratungsalltag und in der Methodik berücksichtigt werden? Wie kann sich die Hilfe zur Selbsthilfe nachhaltig entfalten? Fragen zur Reduktion sich fortsetzender Prekarität, zur Chancengleichheit in der Bildungslaufbahn und nachhaltiger sozialer und beruflicher Integration werden am Forum 2022 diskutiert.



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