Die Invalidität von Teilerwerbstätigen soll ausgewogener berechnet werden

Die Teilzeitarbeit im Erwerbsbereich wird heute bei der Berechnung der IV überproportional berücksichtigt, was in der Regel zu tieferen Invaliditätsgraden führt, verglichen mit der allgemeinen Methode für vollerwerbstätige Personen. Deshalb führt der Bundesrat ein neues Berechnungsmodell ein. Neu sollen für die Festlegung des Invaliditätsgrades von Teilerwerbstätigen die gesundheitlichen Einschränkungen in der Erwerbstätigkeit und im Aufgabenbereich gleich stark gewichtet werden. Damit wird die Haus- und Familienarbeit besser berücksichtigt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert. Die Verordnungsänderung tritt am 1. Januar 2018 in Kraft.

Bericht Bundesrat