Algorithmus soll Erwerbschancen von Flüchtlingen verbessern

Asylsuchende und vorläufig aufgenommene Ausländerinnen und Ausländer dürfen in der Schweiz grundsätzlich erwerbstätig sein, allerdings nur in dem Kanton, dem sie der Bund im Asylverfahren zuteilt. Überlegungen zur Arbeitsmarktintegration und zur Erwerbstätigkeit der Asylsuchenden stehen bei der Zuteilung nicht im Vordergrund.

Die ETH Zürich und die Universität Stanford kommen in einer neuen Publikation zum Schluss, dass wenn die Kantonszuteilung optimaler auf die Arbeitsmarktintegration der Geflüchteten ausgerichtet ist, könnte ihre Erwerbstätigkeit 73% höher sein als heute. Die Verteilung soll mit Hilfe eines Algorithmus optimiert werden.

Medienmitteilung ETH