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SKOS-Präsidium: Christoph Eymann und Elisabeth Baume-Schneider nominiert

Der Vorstand der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) hat zuhanden der Mitgliederversammlung vom 23. Mai 2019 ein neues Verbandspräsidium nominiert. LDP-Nationalrat Christoph Eymann wird als Präsident vorgeschlagen. Als Vizepräsidentin wird Elisabeth Baume-Schneider, Direktorin der Haute École de travail social et de la santé in Lausanne empfohlen.
 

Der Vorstand der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) hat einen Wahlvorschlag für die Neubesetzung des Verbandspräsidiums verabschiedet. Christoph Eymann wird als neuer SKOS-Präsident nominiert. Der Baselstädter Alt-Regierungsrat und ehemalige Präsident der Erziehungsdirektorenkonferenz sitzt für die Liberaldemokratische Partei (LDP) im Nationalrat. Elisabeth Baume-Schneider, Direktorin der Haute École de travail social et de la santé – EESP in Lausanne und ehemalige jurassische Regierungsrätin, wird als Vizepräsidentin vorgeschlagen. Sie sollen die Nachfolge des amtierenden Co-Präsidiums von Therese Frösch und Felix Wolffers übernehmen, die nach fünf Jahren zurücktreten.

Die Wahlempfehlung erfolgt nach vorgängiger Evaluation durch eine Findungskommission. Nachdem die Anmeldefrist für weitere Kandidaten und Kandidatinnen durch die SKOS-Mitglieder ungenutzt verstrichen ist, wird die Mitgliederversammlung als das zuständige Gremium am 23. Mai in Baar/ZG die Wahl des neuen Präsidiums vornehmen.

Fachliche und politische Kompetenzen

Das Präsidium ist verantwortlich für die Gesamtführung des Verbands, für die strategische und inhaltliche Weiterentwicklung der SKOS und damit der Sozialhilfe in der Schweiz. Es gelte insbesondere die Sozialhilfe als Sicherungssystem zu erhalten, sagt Christoph Eymann und fügt an: «Die Angriffe auf die Sozialhilfe mit Kürzungen in verschiedener Ausgestaltung müssen entschlossen bekämpft werden.» Elisabeth Baume-Schneider betont die gesellschaftliche Verantwortung der Sozialhilfe: «Es ist unsere Aufgabe, auch die am stärksten benachteiligten Menschen in die Gesellschaft zu integrieren und ihnen Unterstützung mit klaren Zugangsbedingungen zu ermöglichen.» Die Empfehlungen der SKOS zur Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe seien dabei wichtiger denn je.

Mit der Nomination von Christoph Eymann und Elisabeth Baume-Schneider setzt die SKOS auf ein starkes Team, das fachliche und politische Kompetenzen zusammenbringt sowie auf ein grosses Netzwerk zurückgreifen kann. Mit einem Präsidenten aus der Deutschschweiz und einer Vizepräsidentin aus der Westschweiz ist zudem eine gute Repräsentation der Deutsch- und Westschweiz gewährleistet. Für die SKOS als gesamtschweizerischer Verband ist die Verankerung in den verschiedenen Sprachregionen von entscheidender Bedeutung.

Auskünfte
Ingrid Hess, Leitung Kommunikation, T 031 326 19 13

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