ZESO 04/13: Junge Erwachsene

Schwerpunkt: Junge Erwachsene
Die gesellschaftlichen Bedingungen für den Aufbau einer selbstständigen und verantwortungsbewussten Erwachsenenexistenz sind schwieriger geworden. Jugendliche, die den Übergang Schule-Ausbildung-Arbeitswelt nicht aus eigener Kraft bewerkstelligen können, werden mit Hilfestellungen wie dem Case Management Berufsbildung oder Mentoring-Projekten unterstützt. Trotzdem kommen junge Erwachsene in Kontakt mit der Sozialhilfe und bekunden Mühe, sich wieder abzulösen.

Interview
Gabriela Riemer-Kafka hat das Schweizer Sozialversicherungssystem umfassend analysiert und wird in nächster Zeit Vorschläge für eine Strukturreform präsentieren. Im Gespräch erläutert sie ihre Beweggründe und wo sie dringenden Handlungsbedarf sieht.

Reportage
Für die Kundschaft ist Nestor Services ein normaler Cateringdienstleister. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist Nestor mehr als das: eine soziale Einrichtung, die Erwerbslosen und Sozialhilfebeziehenden bezahlte Arbeitseinsätze in der Gastronomie ermöglichen.


ZESO 03/13: Private Sozialhilfe

Schwerpunkt: Private Sozialhilfe
Die Rolle der privaten Sozialhilfe wird gemeinhin als ergänzend zur staatlichen Sozialhilfe verstanden. Der Blick auf die diversen Tätigkeitsgebiete der nicht staatlichen Sozialhilfe ergibt ein spannendes und facettenreiches Bild. Und er zeigt, dass die private Sozialhilfe nicht bloss eine ergänzende, sondern auch eine die öffentliche Sozialhilfe unterstützende und situativ substituierende Funktion hat.

Interview
Er entwickelt die Inhalte für das neue Humboldt-Forum in Berlin, war Intendant von Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas und künstlerischer Direktor der Expo 02. Im ZESO-Interview äussert sich Martin Heller zu kultur- und sozialpolitischen Herausforderungen und Zusammenhängen sowie über den Einfluss der neuen Medien auf das Kulturverständnis.

Themen
Zu Beginn des Projekts hatten die Kunden noch Bedenken, ihre Einkäufe Arbeitslosen anzuvertrauen. Heute ermöglicht die Stiftung Intact vielen Langzeitarbeitslosen eine kundenorientierte Beschäftigung.


ZESO 02/13: 50 Jahre SKOS-Richtlinien

Schwerpunkt: 50 Jahre SKOS-Richtlinien
Vor einem halben Jahrhundert wurden die Richtlinien zur Bemessung von materiellen Sozialhilfeleistungen erstmals publiziert. Sie bilden im föderalen Staat die Basis und Referenzgrösse für die Harmonisierung der Sozialhilfe, die Sache der Kantone und der Gemeinden ist. Die Richtlinien wie die Sozialhilfe selbst widerspiegeln gesellschaftliche Strömungen und Entwicklungen und sind deshalb immer wieder im Fokus sozialpolitischer Diskussionen. Als wichtiges Arbeitsinstrument für Sozialdienste und Sozialbehörden und in Absenz einer Bundeslösung sind die SKOS-Richtlinien heute nicht mehr aus dem Schweizer Sozialversicherungssystem wegzudenken.

Interview
Als Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch vor zwei Jahren die Stelle als Seco-Direktorin antrat, steckte die Schweizer Wirtschaft gerade in heftigen Währungsturbulenzen. Lange war ungewiss, wie die Sache ausgehen würde.

Schwerpunkt
Die Sozialpolitik muss beim Aussprechen von Massnahmen zur beruflichen Integration die Verwirklichungschancen der Betroffenen besser berücksichtigen. Die Gleichstellung der Geschlechter ist nicht ohne weiteres gegeben, weder bei den Angeboten noch bei der erzielten Wirkung, sagt eine Studie.

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ZESO 01/13: Fallrevision

Schwerpunkt: Fallrevision
Die Komplexität vieler Sozialhilfe-Fälle hat in den vergangenen Jahren zugenommen, und die Politik hat ihren Druck auf die Sozialhilfe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf mehr als einer Ebene erhöht: In Form von Änderungen der Vorgaben für den Bezug von Leistungen von vorgelagerten Sozialversicherungen, mit Sparaufträgen, und aufgrund eines beständigen latenten Verdachts, dass jemand über Gebühr von der Sozialhilfe profitieren könnte.

Interview
Walter Kälin reist immer wieder in Krisengebiete und setzt sich vor Ort für die Opfer von Kriegen und Naturkatastrophen ein. Als Leiter des Schweizerischen Kompetenzzentrums für Menschenrechte (SKMR) unterstützt er auch im Inland Behörden, Organisationen und die Privatwirtschaft bei der Umsetzung von Menschenrechtsverpflichtungen.

Themen
Hochqualifizierte mit Migrationshintergrund stossen in der Schweiz tendenziell auf Ablehnung, wenn sie im Sozialbereich tätig werden wollen. Ihre kulturelle und ethnische Diversität erfährt wenig positive Wertschätzung, sagt eine Studie.

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