Workshops 1 - 6

Workshop 1 Die Angst vor dem Ermessen (d) - OHNE Übersetzung
Die Unabhängige Fachstelle für Sozialhilferecht (UFS) berät, begleitet und vertritt die rechtlichen Interessen von Sozialhilfebeziehenden. Immer wieder entscheiden die Sozialämter zu schematisch und haben Angst, Ausnahmen zu machen und ihre Handlungsspielräume zu nutzen. Konkrete Beispiele aus der anwaltschaftlichen Beratung werden diskutiert.

Pierre Heusser, Vertrauensanwalt der Unabhängigen Fachstelle für Sozialhilferecht (UFS)
Workshop 2 Kochrezept Ermessen (d) - OHNE Übersetzung
Das Individualisierungsprinzip in der Sozialhilfe bietet den Fachleuten die Möglichkeit, Unterstützung zu leisten oder abzulehnen, in dem sie die spezifische Situation des oder der Betroffenen berücksichtigen. An einem Fallbeispiel wird die Anwendung von Ermessen diskutiert und geübt.

Claudia Hänzi, Amtschefin, Amt für soziale Sicherheit, Solothurn
Workshop 3 Neues Steuerinstrument – mehr Handlungsspielraum (f) – MIT Übersetzung
Der Kanton Waadt setzt auf neue Formen der Sozialarbeit und der Ermessensbefugnis in der Sozialhilfe: Dank einer Standardisierung der Prozeduren und der Unterstützung durch administrative Dienste können sich die Fachleute vermehrt auf die Sozialberatung konzentrieren. Präsentation und Diskussion des Konzepts und der damit gemachten Erfahrungen.

Françoise Jaques, Vorsteherin des Amtes für Prävention und Sozialhilfe, Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Waadt
Workshop 4 Das erfolgreiche Zusammenspiel zwischen privater und öffentlicher Hilfe (d) - OHNE Übersetzung
Welche Handlungsspielräume haben private Hilfsorganisationen? Aufgrund von Beispielen wird diskutiert, was Ermessen bei einem privaten Hilfswerk wie der Winterhilfe bedeutet und wo Schnittstellen zur öffentlichen Sozialhilfe bestehen. Die Studie «Hilfswerke und öffentliche Sozialhilfe – von der Komplementarität zur Subsidiarität?» stellt fest, dass zwar nicht von einer systematischen Abschiebung von Fällen durch die Sozialdienste an die Hilfswerke die Rede sein kann, dass sich die Betroffenen aber dort, wo die Sozialdienste ihr Ermessen nicht ausschöpfen, an die Hilfswerke wenden.

Monika Stampfli und Harald Müller, Winterhilfe Schweiz
Workshop 5 Handlungsspielraum in der Kreativität (f) – OHNE Übersetzung
Der Erfolg der Integrationsprozesse hängt auch von der Schaffung eines Zusatzangebots zu den bestehenden Strukturen ab. Die Workshops der Vereinigung ACCROCHE haben eine ganz besondere Art, mit ihrem Handlungsspielraum als Fachleute der Sozialhilfe umzugehen. Ihr Ziel ist es, die «Aussteiger» wieder zum Einstieg zu bringen. Vorstellen des Ergebnisses eines Projekts (Kurzfilm) und Diskussion.

Thomas Gremaud, Bühnendirektor Active/Accroche, Vereinigung ACCROCHE, Genf
Workshop 6 Positive Psychologie – Einfluss auf die Sozialberatung (d) - MIT Übersetzung
Handlungsspielräume werden nicht nur durch rechtliche Vorschriften und dem Ermessenspielraum bestimmt. Die Positive Psychologie bietet einen Handlungsansatz an, der neue Horizonte eröffnet und zu kreativen Lösungsansätzen führt. Die Sozialberatung Dietikon stellt ihre Erfahrungen vor.

Liliane Blurtschi, Leiterin Sozialabteilung Stadt Dietikon