ZESO 04/14: Alleinlebende Menschen

Schwerpunkt: Alleinlebende Menschen
Was weiss man über alleinlebende Menschen, und wie manifestieren sich die spezifischen Risiken von Alleinlebenden in der Sozialhilfe? Erkenntnisse aus der Vulnerabilitätsforschung, der Sozialhilfepraxis, der Sozialhilfestatistik und eines sozialpsychiatrischen Dienstes zeichnen dazu ein differenziertes Bild. Allein leben hat aber auch eine andere Seite. Sofern finanzielle Ressourcen und Gesundheit es zulassen, führen viele Alleinlebende ein gutes Leben.

Monitoring Sozialhilfe: Kantonale Handbücher unterstützen den Sozialhilfevollzug
Um Gesetzes- und Vollzugslücken in ihren Sozialhilfegesetzgebungen zu schliessen, haben viele Kantone ein Handbuch für die Sozialhilfe erarbeitet. Die SKOS hat diese Handbücher im Rahmen einer Untersuchung zur konkreten Umsetzung der Sozialhilfe in der Schweiz analysiert.

Interview mit Guliano Bonoli
Die Fragmentierung des Schweizer Sozialhilfesystems wirkt sich zunehmend nachteilig aus, sagt Giuliano Bonoli, Professor für Sozialpolitik, im Gespräch mit der ZESO. Aufgrund seiner Beobachtungen bei ausländischen Systemen fordert er eine stärkere Zentralisierung der Aufgaben, die so besser koordiniert und damit effizienter gestaltet werden können.


ZESO 03/14: Familienpolitik

Schwerpunkt: Familienpolitik
Kinder zu haben ist heute ein bedeutendes Armutsrisiko und Familienpolitik somit immer auch Armutspolitik. Massnahmen wie die Erleichterung der Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit oder finanzielle Entlastung sind aber nicht nur für armutsgefährdete Familien entscheidend. Es braucht für alle Familien gute Rahmenbedingungen, die es ihnen unabhängig vom Familienmodell erlauben, sich zu entfalten.

Interview mit Gret Haller
Mit der Abgrenzung nach aussen geht immer auch eine Ausgrenzung nach innen einher, beobachtet die Publizistin und ehemalige Nationalrätin Gret Haller. Die Ausgrenzung, die sich gegen Asylsuchende und Randgruppen richtet, werde auch vor den Arbeitslosen nicht Halt machen, warnt sie.

Reportage aus dem Freiburger Tageszentrum Banc Public
Ein warmes Essen, ein offenes Ohr, ein Sofa zum Verweilen oder einen Computer für die Stellensuche: Das finden Menschen in finanzieller oder sozialer Not an sieben Tagen die Woche im Freiburger Tageszentrum Banc Public.


ZESO 02/14: Schulden und Sozialhilfe

Schwerpunkt: Schulden und Sozialhilfe
Menschen, die von der Sozialhilfe abhängig sind, sind nicht selten verschuldet. Hohe Schulden beeinträchtigen die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und sind ein Hindernis bei der Ablösung aus der Sozialhilfe. Wie gehen Sozialdienste mit den Schuldenproblemen ihrer Klientinnen und Klienten um, und welche Ressourcen stehen ihnen in dieser Hinsicht zur Verfügung?

Interview mit Therese Frösch und Felix Wolffers
Therese Frösch und Felix Wolffers bilden das neue Co-Präsidium der SKOS. «Wir wollen erreichen, dass offen und sachlich über die Sozialhilfe diskutiert wird», umschreiben sie im Gespräch die Stossrichtung ihrer zukünftigen Arbeit.

13 Fragen an Florence Schelling
Florence Schelling, Torhüterin der Schweizer Frauen-Eishockeynationalmannschaft und Bronzemedaillengewinnerin an den Olympischen Winterspielen, wünscht sich mehr Anerkennung und Wertschätzung der sportlichen Leistungen von Frauen.


ZESO 01/14: Gesundheit

Schwerpunkt: Gesundheit
Armut mach krank, und soziale Einschränkungen führen zu gesundheitlichen Belastungen. Ein geringer Sozialstatus wird so zum Gesundheitsrisiko. Das Problem wird akzentuiert, wenn Ärzte wenig Kenntnis über die Zusammenhänge der Armutsproblematik haben, und Sozialversicherungen der psychischen Verfassung ihrer Klientinnen und Klienten zu wenig Aufmerksamkeit schenken. Durch besser abgestimmte Hilfen können mehr Personen mit psychischen Problemen im Arbeitsmarkt gehalten werden.

Interview: Walter Schmid
Im Mai tritt SKOS-Präsident Walter Schmid nach 15 Jahren engagiertem Einsatz von seinem Amt zurück. Die SKOS nehme in einem sehr schwierigen Politikfeld eine Brückenbauerfunkzion ein, sagt er im Interview, und blickt auf kommende Herausforderungen für den Verband und die Sozialhilfe.

Porträt: Die Missionarin
Schwester Agnes Schneider unterrichtet auch mit 74 Jahren noch an der St. Martins Girls Secondary School in Tansania. Sie hat eine Mission: Junge Frauen durch Bildung vor Aids und Drogen bewahren.

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