ZESO 04/11: Führen in der Sozialhilfe

Schwerpunkt
Auf ihrem Schreibtisch liegen Aktenberge und ihr Terminkalender ist randvoll. Die Rede ist von Leiterinnen und Leitern von Sozialen Diensten. Trifft dieses Bild wirklich zu? Falls ja, benötigen Führungspersonen geeignete Mittel und Instrumente, um ihr Pensum bewältigen und ihre Verantwortung wahrnehmen zu können. Welche Herausforderungen sich Leitenden im Alltag stellen und was an dieser Aufgabe fasziniert, lesen Sie im Schwerpunkt.

Interview
Der Solothurner Regierungsrat Peter Gomm ist neuer Präsident der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und –direktoren (SODK). In dieser Funktion kann er den Ton zwar nur bedingt angeben. Geht es um die Armutsbekämpfung, fühlt er sich seiner Rolle als Dirigent aber stark verpflichtet.

Themen
Die Fremdplatzierung von Kindern und Jugendlichen ist eine delikate Sache. Umso mehr ist Sorgfalt gefragt. Gewisse Organisationen orientieren sich aber am Profit statt am Kindeswohl. Integras, der Fachverband für Sozial- und Sonderpädagogik, fordert deshalb eine umfassende Qualitätssicherung.

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ZESO 03/11: Schwerpunkt: 50 +: Älter werden als Risiko

Schwerpunkt: 50 +: Älter werden als Risiko
Für die einen sind sie zu alt, für die anderen zu jung: Menschen ab 50 müssen sich in der Gesellschaft zurechtfinden. Wer in der zweiten Lebenshälfte den Job verliert, dem droht die Zwangspensionierung. In der Sozialhilfe gelten die 46- bis 64- Jährigen als neue Risikogruppe. Max Wittwer aus dem Emmental kann ein Lied davon singen. Nach 22-jähriger Dienstzeit wurde ihm gekündigt. Im Schwerpunkt lesen Sie, was Max Wittwer aus dieser Situation gemacht hat. Und Sie erfahren, mit welchen Risiken das Älterwerden auf dem Arbeitsmarkt verbunden ist.

Interview
Sie tragen Uniformen und Waffen. Beim Anblick der Polizei vergesse man gern, dass dahinter auch Menschen steckten – Menschen mit Emotionen. Das sagt Beat Hensler, Polizeikommandant der Luzerner Polizei. Im Interview erklärt er, warum die Empathie bei der Polizei ein zunehmend wichtiger Faktor wird.

Themen
Rund 750 Kilogramm dreckige Wäsche kommt fast täglich in der SBB-Wäscherei in Zürich Altstetten an. Es sind kräftige Hände, die diesen Berg abtragen: In der Wäscherei arbeiten ehemalige Gleisbauer und Rangierarbeiter. Weil sie ihren ursprünglichen Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können, hat die SBB für sie eine Nische geschaffen.

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ZESO 02/11: E-Government

Schwerpunkt
Der Postweg war einmal: Im Behördenalltag der Zukunft sollen wichtige Geschäfte zwischen Verwaltung, Bevölkerung und Wirtschaft effizient auf elektronischem Weg erledigt werden. Im europäischen Vergleich nehmen die Bestrebungen, E-Government umzusetzen, zu - doch die Schweiz hinkt im internationalen Vergleich noch hinterher. In Sozialdiensten kommt E-Government zweifach zum Zug: Einerseits in Form von elektronischen Fallführungssystemen, andererseits in der Onlinekommunikation mit ihren Anspruchsgruppen. Welche Chancen und Herausforderungen Systeme wie «Kiss», «Vis» und «Tutoris» mit sich bringen und wie eine fortschrittliche Homepage eines Sozialdienstes aussehen könnte, erfahren Sie im Schwerpunkt der ZESO.

Interview
«Angst und Abwehr war schon immer eine Grundstimmung in der Schweiz», sagt Gianni d’Amato, Migrationsexperte der Universität Neuchâtel. Ein kleiner Staat wie die Schweiz könne aber nur durch Partizipation und Inklusion überleben. Im Interview nimmt er Stellung zu den Ereignissen in Nordafrika und sagt, welche Auswirkungen diese auf die Schweiz und Europa haben dürften.

Themen
Die aktuelle politische Debatte über die gemeinsame elterliche Sorge erhitzt die Gemüter. Weil man laut über die Rechte Eltern diskutiert, wird die Stimme der betroffenen Kinder überhört. Die Kinderanwaltschaft Schweiz setzt sich gezielt dafür ein, dass die Rechte der Kinder bei behördlichen und gerichtlichen Verfahren wahrgenommen und verwirklicht werden können.

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ZESO 01/11: Case Management

Schwerpunkt
Es war Herbst 2008, als es ihm plötzlich den Boden unter den Füssen wegzog: Ruedi Kyburz, der 24 Jahre lang als stellvertretender Chef in einem Heilsarmee-Brocki tätig war, konnte wegen einer psychischen Krise nicht mehr arbeiten. Dass er heute wieder mit einem Bein im Brocki steht, verdankt Ruedi Kyburz einem Case Management der Krankentaggeldversicherung. Schritt für Schritt hat eine Gruppe von Menschen seinen Wiedereinstieg geplant und unterstützt. Case Management als Handlungskonzept eignet sich ganz besonders für komplexe Fälle. Warum diese Methode in der sozialen Arbeit trotzdem noch selten angewendet wird und was es braucht, um als Case Managerin erfolgreich zu sein, erfahren Sie im ZESO-Schwerpunkt.

Interview
Junge türkische Frauen wollen sich dreimal häufiger das Leben nehmen als Schweizerinnen. Zu diesem Resultat kommt Anita Riecher-Rössler, Chefärztin der Psychiatrischen Universitätspoliklinik Basel in einer Studie. Im Interview sagt sie, weshalb gezielte Gewaltprävention angesagt ist und warum dringend mehr medizinisches Fachpersonal türkischer Herkunft gebraucht wird.

Themen
Die Wirtschaftskrise hat in den USA Spuren hinterlassen. Die Zahl der Armen befindet sich derzeit auf einem Höchststand. Im Lebensmittelmarkt «Loudoun Interfaith Relief» in der Agglomeration von Washington sorgen viele Freiwillige dafür, dass auch die Ärmsten täglich etwas zu essen auf den Tisch stellen können.

Die ZESO 01/11 ist vergriffen.