ZESO 04/12: Kinder- und Sozialhilfe

Schwerpunkt
In welche Familie, in welches materielle und kulturelle Umfeld man geboren wird, kann niemand beeinflussen. Damit Kinder, die in prekären Verhältnissen aufwachsen, sich besser und situativ entlastet auf das Leben vorbereiten können, sind sie und ihre Eltern oft auf familienexterne Unterstützung angewiesen. Die frühe Förderung hilft Kindern bei ihrer sozialen kognitiven Entwicklung. Sie fördert damit die Chancengleichheit und bewirkt dadurch eine Abnahme des Armutsrisikos bei den Betroffenen.

Interview
Im internationalen Vergleich weist die Schweiz wenig Langzeitarbeitslose aus. Arbeitsmarktforscher George Sheldon spricht über bildungs- und sozialpolitische Massnahmen, das bedingungslose Grundeinkommen und die Option, für Akademiker ein höheres Rentenalter einzuführen.

Themen
Je komplizierter und undurchsichtiger die Regeln für den Bezug einer Sozialleistung sind, desto eher zögern betroffene Anspruchsberechtigte, den Schritt aufs Sozialamt zu wagen. Vom schweren Gang zum Sozialdienst und wie Personen in finanzieller Notlage der Zugang zum Antrag erleichtert werden könnte.

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ZESO 03/12: Wohn- und Lebensgemeinschaften

Schwerpunkt
Beziehungsform und Haushaltgrösse sind für die Berechnung der Sozialhilfe entscheidende Faktoren. In vielen Fällen lassen sich die Wohn- und Lebensgemeinschaften aber nicht so leicht «qualifizieren». Die traditionelle Familie ist längst nur noch eine von vielen Formen des Zusammenlebens. Patchwork- und Regenbogenfamilien, Konkubinatspaare oder Alleinerziehende gehören heute ebenso zur gesellschaftlichen Realität. Der Schwerpunkt illustriert das Thema aus der Perspektive der Sozialhilfepraxis, aber auch eine Soziologin und eine Familientherapeutin kommen zu Wort.

Interview
Die Wahl ins Amt hat er als «Sahnehäubchen» seiner Karriere bezeichnet. Jürg Brechbühl ist neuer Direktor des Bundesamts für Sozialversicherungen. Im Interview erklärt er, warum ihm dieses Amt grosse Freude macht. Gleichzeitig äussert er sich zu nötigen und unnötigen Reformen der Sozialwerke.

Themen
An der Hauptstrasse 2 im aargauischen Menziken arbeiten drei Institutionen unter einem Dach: Die Sozialhilfe, die IV-Stelle und das RAV. Alle haben nur das eine Ziel: Sie wollen Klientinnen und Klienten zurückführen in den Arbeitsmarkt. Die «Pforte Arbeitsmarkt» , so der Name des Pilotprojekts , weckt auch das Interesse der Arbeitgeber.

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ZESO 02/12: Personenfreizügigkeit

Schwerpunkt
Die Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der EU ist seit zehn Jahren in Kraft. Auf der Basis dieses Vertrags wandern jährlich Zehntausende von Personen in die Schweiz ein. Sie suchen Arbeit, Heimat und Glück. Die Zugewanderten sind auf dem Schweizer Arbeitsmarkt willkommen – sie beleben die Wirtschaft. Für sie selbst geht die Rechnung jedoch nicht immer auf. Im Schwerpunkt liefern wir Fakten und Meinungen zu diesem weitläufigen Thema. Und wir zeigen auf, wie die Personenfreizügigkeit auch die Sozialhilfe tangiert.

Interview
Fredy Müller ist Lobbyist. Er vertritt also berufsmässig Interessen. Im Interview erklärt der Präsident der Schweizerischen Public Affairs Gesellschaft, was Lobbyisten unbedingt tun und was sie besser lassen sollten. Soviel schon vorweg: «Man muss die drei richtigen Argumente haben.»

Themen
Sie haben ein grosses Haus und ein grosses Herz: Marlis und Peter Gerber wohnen im Berner Kirchenfeldquartier. Seit 24 Jahren bieten sie Wohnplätze für psychisch Kranke an. Was im Kanton Bern erfolgreich läuft, können andere Kantone nicht umsetzten.

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ZESO 01/12: Stipendien statt Sozialhilfe

Schwerpunkt
Viele Jugendliche und junge Erwachsene, die Sozialhilfe beziehen, haben keine Berufsausbildung. Junge Menschen gehören aber nicht in die Sozialhilfe. Sie brauchen echte Perspektiven – und folglich wirksame Unterstützung. Die SKOS plädiert dafür, dass Stipendien und nicht die Sozialhilfe im Bedarfsfall den Lebensunterhalt sichern. Im Schwerpunkt ist zu lesen, wie dieser Systemwechsel umgesetzt werden könnte, wie der Kanton Waadt das Modell seit Jahren erfolgreich umgesetzt und was Isabelle Chassot, Präsidentin der kantonalen Erziehungsdirektorenkonferenz, davon hält.

Interview
Ihre Bücher verzaubern kleine und grosse Kinder: Federica de Cesco gehört zu den erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen der Gegenwart. Im Interview erklärt sie, wie Geschichten das Leben prägen – ganz besonders, wenn kluge Mädchen darin eine Hauptrolle spielen. Zudem lässt sie durchblicken, dass Ihre Mission auch mit 73 Jahren noch nicht erfüllt ist.

Themen
Diese Lebensmittel sind einwandfrei, doch sie haben einen Makel: Das Verfalldatum ist abgelaufen. Verschiedene Organisationen sorgen dafür, dass dieses Gut nicht im Müll, sondern auf den Tellern von armutsbetroffenen Menschen landet. Die ZESO war mit den Einsatzkräften der Stiftung Schweizer Tafel auf Tour.

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