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Weiterbildungsoffensive von SKOS und SVEB - eine erste Bilanz

Bildung ist eine zentrale Voraussetzung für eine nachhaltige Integration in die Arbeitswelt. Es lohnt sich deshalb sowohl aus sozialen als auch aus wirtschaftlichen Gründen, in die Weiterbildung von Sozialhilfebeziehenden zu investieren. Unter dem Titel «Arbeit dank Bildung» haben die SKOS und der Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB) das Pilotprojekt «Weiterbildungsoffensive in der Sozialhilfe» (WBO) lanciert. Es wurde von September 2019 bis Dezember 2021 umgesetzt. Ziel der Offensive war einerseits, die teilnehmenden Sozialdienste zu unterstützen, interne Prozesse und Strukturen zu entwickeln, die die Förderung der Bildung von Sozialhilfebeziehenden begünstigen. Sozialhilfebeziehende andererseits sollten im Rahmen dieser entstehenden Strukturen die Möglichkeit erhalten, an Weiterbildung teilzunehmen, vom Erwerb von Grundkompetenzen über berufliche Qualifizierung bis hin zum Berufsabschluss für Erwachsene. Einige innovative Projekte wie jene in Dietikon, in Biel und in Eschlikon sind in den letzten zwei Jahren entstanden, andere sind noch dran. Aufbauend auf den Erfahrungen der Pilotphase der WBO haben SVEB und SKOS beschlossen, eine zweite Projektphase (WBO.2) zu lancieren. Die Vorbereitungen hierzu laufen bereits. Ziel ist einerseits das WBO-Modell weiter zu entwickeln. Andererseits soll nun auch mit der Romandie zusammengearbeitet werden. Es bestehen ferner konzeptionelle Überlegungen, für die WBO.2 flankierende, begleitende Projekte und neue Partnerschaften zur Förderung der Aus- und Weiterbildung von Sozialhilfebeziehenden aufzubauen. Der Projektstart der WBO.2 ist für 2023 geplant.

Evaluationsbericht

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SKOS-Forum/Städteinitiative-Tagung

Dauerhafte Stabilisierung von Klienten durch Soziale Arbeit – Die «Agenda 2030» und ihre Bedeutung für die Sozialhilfe

Donnerstag, 22. September 2022, Stadttheater Olten

Die Menschheit von der Tyrannei der Armut und der Not zu befreien, unseren Planeten zu heilen und zu schützen. Dies ist das Ziel der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Wo steht die Schweiz bei der Umsetzung der Sozialen Sustainable Goals? Was bedeuten sie konkret für die Sozialhilfe? Kann Nachhaltigkeit im Beratungsalltag und in der Methodik berücksichtigt werden? Wie kann sich die Hilfe zur Selbsthilfe nachhaltig entfalten? Fragen zur Reduktion sich fortsetzender Prekarität, zur Chancengleichheit in der Bildungslaufbahn und nachhaltiger sozialer und beruflicher Integration werden am Forum 2022 diskutiert.



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