Ungleichheit macht unglücklich

Die Schweizer Bevölkerung ist grundsätzlich zufrieden, glücklich und nimmt das Leben als sinnvoll wahr. Im Detail zeigen sich aber grosse Unterschiede in der Zufriedenheit. Zu diesem Schluss kommt der vom Schweizer Kompetenzzentrum Sozialwissenschaften FORS veröffentlichte Sozialbericht 2016.

Das Wohlergehen ist beeinträchtigt, wenn Personen Ausgrenzung erfahren, sei es weil sie aus dem Bildungssystem oder Arbeitsmarkt herausfallen oder weil die finanzielle Situation in die Armut führt. So sind Arbeitslose, IV-Rentner und Armutsbetroffene deutlich weniger zufrieden mit ihrem Leben. Das bleibt über die Jahre gleich: An Armut und Ausgrenzung gewöhnt man sich nicht.

FORS: Sozialbericht 2016
Ausgewählte Resultate