Wer Sozialhilfe bezieht, ist häufig beruflich und/oder sozial aus der Gesellschaft ausgegrenzt. Die Sozialhilfe hat neben der Existenzsicherung den Auftrag, die (Wieder-)Eingliederung dieser Personen in die Gesellschaft zu unterstützen. Mit dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung, das den SKOS-Richtlinien seit 2005 zugrunde liegt, wird diesem Ziel Nachdruck verliehen.

Wer sich um seine Integration in die Gesellschaft bemüht, hat Anrecht auf finanzielle Zulagen. Die Professionellen der sozialen Arbeit verfügen über ein breitgefächertes Instrumentarium, diesen Prozess zu unterstützen. Die Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt bleibt aber heute für viele unerreichbar. Deshalb plädiert die SKOS für ein breiteres Integrationsverständnis. Die Sozialhilfebeziehenden müssen auch in anderen Bereichen der gesellschaftlichen Integration unterstützt werden, damit sich ihre persönliche Situation nicht weiter verschärft.



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