In der Lebensphase zwischen 18 und 24 Jahre werden in verschiedenen Lebensbereichen die Weichen für die Zukunft gestellt. Entscheidungen bezüglich Ausbildung, Beruf, Arbeitsstelle, Familie und Kinder prägen den weiteren Lebenslauf von jungen Menschen.

Dabei spielt die Bildung im Hinblick auf eine nachhaltige berufliche Integration eine Schlüsselrolle. Knapp 10 Prozent der 18-24 Jährigen haben bestenfalls die obligatorische Schulzeit abgeschlossen und sind somit frühzeitig aus dem Bildungssystem ausgeschieden. Diese Personengruppe hat ein besonders hohes Armutsrisiko. Die SKOS setzt sich deshalb für die nachträgliche berufliche Qualifikation von jungen Erwachsenen als Beitrag zur Armutsprävention ein.