So entstehen die SKOS-Richtlinien

Die Richtlinien werden von der SKOS-Kommission Richtlinien und Praxishilfen (RIP) erarbeitet und vom Vorstand der SKOS verabschiedet. Politisch oder finanzpolitisch bedeutende Änderungen der SKOS-Richtlinien werden zudem von der Schweizerischen Konferenz der Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren genehmigt.


Anwendung der SKOS-Richtlinien in den Kantonen


Teuerung für den Grundbedarf

Der Grundbedarf für den Lebensunterhalt gemäss SKOS-Richtlinien unterliegt seit 2009 grundsätzlich der Teuerung. Diese wird in gleichem Umfang und zeitgleich ausgerichtet wie der Teuerungsausgleich für die Ergänzungsleistungen zu AHV und IV.

Die Sozialhilfe ausrichtenden Stellen müssen vor der Gewährung des Teuerungsausgleichs überprüfen, ob und auf welchen Zeitpunkt das kantonale Recht den Teuerungsausgleich gemäss SKOS-Richtlinien übernommen hat.

Teuerung 2017

Der Grundbedarf 2017 entspricht dem Grundbedarf 2013 und den beschlossenen Richtlinienänderungen per 1.1.2016. Die Teuerungsanpassung von 0.4% per 01.01.2015 wurde nicht übernommen. 2017 wird der Lebensbedarf bei den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV nicht angepasst, entsprechend ergibt sich kein Teuerungsausgleich auf dem Grundbedarf der Sozialhilfe.

Teuerung 2015

Der Grundbedarf 2015 entspricht dem Grundbedarf 2013. Der Bundesrat hat am 15. Oktober 2014 die Erhöhung des allgemeinen Lebensbedarfs bei den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV um 0.4 Prozent auf den 1. Januar 2015 festgelegt. Der Vorstand der SKOS hat im September 2014 entschieden, dass der Grundbedarf auf 2015 nicht angepasst wird, wenn die Teuerungsanpassung 0.5 Prozent oder weniger beträgt.

Teuerung 2013

Der Teuerungsausgleich für den Grundbedarf für den Lebensunterhalt gemäss SKOS-Richtlinien beträgt per 1. Januar 2013  0,84 Prozent.

Teuerung 2011

Der Teuerungsausgleich für den Grundbedarf für den Lebensunterhalt gemäss SKOS-Richtlinien beträgt per 1. Januar 2011 1,75 Prozent.

Teuerungsanpassung: Grundsatzentscheid 2009

Der Vorstand der SKOS hatte sich Ende 2009 in Absprache mit der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) für eine Teuerungsanpassung entschieden.